Dienstag, 13. Januar 2009

Advent, Weihnachten und Neujahr in San Ignacio

Bolivien, San Ignacio de Velasco, 29. Januar 2009,
Rundbrief Nr. 4

Grüß Gott und buenos días alle zusammen!

Endlich habe ich es geschafft, den vierten Rundbrief. Diesmal hat es ja leider etwas länger gedauert, was aber auf Grund vieler Aktivitäten nicht früher zu schaffen war. Folglich gibt es auch wieder viel zu berichten.
Mit den ersten Nachrichten aus Bolivien in diesem neuen Jahr 2009 möchte ich Euch erst einmal – wennn auch sehr, sehr verspätet, aber besser als gar nicht – die allerbesten Neujahrswünsche zukommen lassen. Somit Euch allen noch ein segensreiches und gutes neues Jahr! Dass der Herrgott seine Segenshand über Euch und Eure Familien halten möge!
Ja, Weihnachten haben wir gefeiert, vor mehr als einen Monat schon; dennoch möchte ich es nicht versäumen, wenigstens ein bisschen darüber zu berichten. Das Fest der Menschwerdung Christi, ein Fest, das alle Christen dieser Welt feiern, und doch – oder gerade deswegen – hat es sicherlich in jedem Land, bei jedem Volk, seinen ganz eigenen Charakter. So durfte auch ich dieses Weihnachten auf eine für mich etwas andere Art und Weise feiern. Allerdings muss ich zugeben, dass man besonders in diesen Tagen den starken, geschichtlich geprägten Einfluss der westlich-europäischen Kultur wahrnimmt, denn vor allem in dieser Region haben vor etwa 300 Jahren die Jesuiten Missionsstationen, Dörfer und Pfarreien aufgebaut und damit natürlich auch die europäischen Gebräuche mitgebracht – angefangen von dem Weihnachtsschmuck und -gebräuchen, bis hin zu den Weihnachtsliedern. Letztere beispielsweise sind zum Großteil deutsche und österreichische Lieder, die mit spanischem Text versehen wurden. So singen die Bolivianer mit Begeisterung ihr „Stille Nacht, Heilige Nacht“, was ich in der spanisch-bolivianischen Fassung doch etwas gewöhnungsbedürftig fand.
Ziemlich anders war dieses Weihnachtsfest für mich doch; nicht wie in gewohnter Weise im Familienkreis, sondern in einer Pfarrei mit in diesen Tagen vielen Aktivitäten und Messen: nach der „posada“ am Heiligen Abend „misa de gallo“ (wörtlich übersetzt: Hahnenmesse), also die Mitternachtsmette, am Festtag vier Festgottesdienste,... Doch kann ich im Ganzen sagen, dass es für mich ein sehr schönes Weihnachten mitten im suptropischen Klima war; ein ganz anderes Weihnachten – aber schön.
Um und nach Weihnachten waren dann, wie man sich leicht vorstellen kann, jede Menge Aktivitäten in der Pfarrei angesagt, die ich jetzt nicht alle näher ausführen kann.
Doch fand da beispielsweise der Ausflug der Ministranten statt: in zwei Geländewagen, mit jeweils etwa 10 Kindern hinten auf der kleinen Ladefläche, abgedeckt mit einer Plane, da es einer der wenigen Tage mit viel Regen und folglich auch etwas kühler war. Es regnete den ganzen Tag, doch die Kinder haben sich die gute Laune nicht nehmen lassen. So besuchten wir eine Landgemeinde und die Nachbarpfarrei San Miguel.
Silvester und Neujahr wird sehr ähnlich wie in Deutschland gefeiert, mit Feuerwerk und allem, was dazu gehört.
Das neue Jahr habe ich dann gebührend empfangen: die ersten Tage des Jahres verbrachte ich mit einer Tropenkrankheit namens Dengue-Fieber im Bett; die Krankheit ist vom Schweregrad her etwa vergleichlich mit einer Grippe, wobei man außer das Bett hüten und abwarten nicht viel machen kann. Doch mittlerweile bin ich schon lange wieder voll einsatzfähig!
Etwas, was unter Anderem auch dazu beitrug, dass dieser Rundbrief doch sehr verspätet seine Runde antritt, war eine gut einwöchige Reise nach Cocha-bamba zu einem Seminar der Freiwilligen Missionare auf Zeit, dessen Ziel der gemeinsame Erfahrunsaustausch des Lebens und der Arbeit in Bolivien in den verschiedensten Projekten war. So habe ich zweimal eine 2-tägige Busreise auf mich genommen, um ins Herz Boliviens zu gelangen, wie Cochabamba aufgrund seiner Lage auch genannt wird. Das Treffen fand in einem Haus der Steyler Missionare mitten in der Stadt statt, so dass auch die Möglichkeit bestand, einige Sehenswürdigkeiten dieser zu besichtigen. Daneben muss man natürlich die Chance, in einer Stadt zu sein, nutzen, um einige Einkäufe zu erledigen – Dinge, die den Weg bis San Ignacio nicht schaffen.
Dieses Treffen mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch war für mich sehr interessant; nicht zuletzt auch, um einmal etwas genauer zu erfahren, was meine Mitfreiwilligen in anderen Regionen Boliviens mit anderen Menschen so treiben.
Unter anderem dabei, aber auch im Umgang mit den Menschen in der Stadt, habe ich zum ersten Mal etwas deutlicher verstanden, wie unterschiedlich diese zwei Regionen Boliviens sind: das subtropische Tiefland mit seiner Bevölkerung – den Cambas, und das vom Andengebirge geprägte Hochland (dabei liegt Cochabamba mit einer Höhe von 2 400 m noch relativ tief) und den zwei großen indianischen Hochlandstämmen der Quechua und Aymara – oft unter dem Überbegriff Collas zusammengefasst. Extreme Unterschiede im Klima, sowie im Charakter und der Lebensweise der Leute. Nicht umsonst wird Bolivien das Land der großen Gegensätze genannt.
Wieder daheim in San Ignacio, durfte ich erneut auf wunderbare Weise feststellen, dass mich die Kinder, Jugendlichen und viele Leute der Pfarrei wirklich schon richtig ins Herz geschlossen haben und dieser Einsatz nicht nur auf Geben meinerseits, sonder auch viel auf Empfangen beruht: rührenste Geburtstagsüberraschungen von vielen Seiten. Am meisten beeindruckt hat mich, was die kleinen Ministrantenkinder auf die Beine gestellt haben. Mit einem riesen Überraschungsbankett mit Gebäcken und einer sehr leckeren, von den Kindern selbst gebackenen Geburtstagstorte mit viel Liebe vorbereitet und zusammen gefeiert! Mit so vielen Kindern habe ich noch nie meinen Geburtstag gefeiert!
Die letzten Tage waren dann voll von Vorbereitungen für ein zweitägiges Seminar für der Gruppe der Kranken- und Altenpastoral mit einigen von mir vorbereiteten Weiterbildungsthemen und besonders auch, um die Gruppe und den Gruppenzusammenhalt zu stärken. Wenn auch leider nur wenige Jugendliche teilnahmen (weil auch unsere Gruppe noch sehr klein und nach fast vier Monaten immer noch am Anfang steht), so können wir mit dem Ergebnis, denke ich, doch zufrieden sein.
Nicht nur zufrieden, sondern sehr begeistert bin ich nach wie vor, oder mit jedem Tag mehr, mit meiner Gesamtsituation, Leben und Arbeiten hier. Einen besseren Einsatzort hätte ich, glaube ich, wirklich kaum finden können.
So wünsche Euch allen, dass auch bei Euch die Begeisterung und Freude im alltäglichen Leben nicht zu kurz kommt. Ein Grundsatz in unseren beiden letzten Weiterbildungstagen der Krankenpastoralgruppe war und ist: „Immer ist es nötig, vollständig sich selbst zu geben und zu verschenken. Wer gibt, erhält viel mehr zurück!“ Dies gilt jedoch nicht nur für Alten- und Krankenbesuche.
In diesem Sinne möchte ich Euch allen weiterhin eine erfüllte und gesegnete Zeit wünschen, und dass Ihr in Eurem Leben und Eurer Arbeit Tag für Tag „viel mehr zurückerhaltet“.

Ganz liebe Grüße aus San Ignacio, Severin
Unsere Krippe in der Pfarrkirche

...mit dem Kindlein stilgerecht in einer Haengematte

Ministrantenausflug (leider mit viel Regen)


ein Stausee einer Gemeinde, der zur Wasserversorgung von Mensch und Vieh dient

Ausflug der Jugendgruppe in eine unserer Landgemeinden...
...in einer Wohnhaus beim Mittagessen
viele, viele Kinder!!
der Kampf mit dem Regen..., oder mit der Regenjacke




Advent, Weihnachtsvorbereitungen und andere Aktivitäten

Bolivien, San Ignacio de Velasco, 17. Dezember 2008,
Rundbrief Nr.3

Ein herzliches Grüß Gott und ¡buenos días!

Weihnachten ist nicht mehr fern und sicherlich erwartet Ihr schon meinen nächsten, also den dritten Rundbrief, der ja bereits seit einiger Zeit wieder fällig ist.
Zuerst einmal muss ich mich entschuldigen, dass meine Fotos solange den Weg zu Euch nicht geschafft haben. Das ist hier mit diesem Internet und unter hiesigen Umständen doch etwas schwieriger als ich dachte... Aber jetzt kann man endlich einige Fotos, wenn auch nicht viele, anschauen. Die einzige, einigermaßen sinnvolle und ausführbare Möglichkeit erschien mir, einen Blog einzurichten und dort einige Bilder hochzuladen.
Die Adresse wäre: www.severin-bolivien.blogspot.com

Ja... schon sind wir mitten im Advent angekommen! Oder besser gesagt: er geht ja bereits mit großen Schritten seinem Ende und damit auf Weihnachten zu. Aber die sonst von Deutschland gewohnte „Weihnachtsstimmung“ blieb bei mir bis jetzt noch vollkommen aus. Das liegt wohl nicht zuletzt auch am Klima: so ganz fern von Schnee und Kälte, unter schwül-heißer Hitze schwitzend und versuchen, wenigstens das Schlafzimmer moskitofrei zu halten.
Ein weiterer, jedoch für mich sehr angenehmer Aspekt ist, dass es nur sehr wenig Advents- und Weihnachtsschmuck in den Häusern und Straßen gibt. Außerdem fehlt – abgesehen von einigen wenigen Werbungen im Fernsehen – jegliche Weihnachtsartikel-Kauf-Animation. So ist der Advent im Ganzen gesehen wesentlich ruhiger als in Deutschland und alles geht seinen gewohnten, alltäglichen Gang weiter – die Leute werfen vielleicht hie und da mal einen Blick mehr in die Kirche. Aber so ganz ohne „Weihnachststress“! (Fast) keine Weihnachtsmänner, nur wenige Lichterketten und keine rot, gelb, grün oder lila blinckenden Rentierschlitten im Vorgarten; aber auch keinen Nikolaus.
Denn dieses Fest, das v.a. im Süden Deutschlands am Anfang des Advents, genauer gesagt am 6. Dezember, gefeiert wird, „fehlt“ hier gänzlich. Zwar ist es als Heiligenfest im Messbuch enthalten, doch wird es normalerweise nicht einmal im Gottesdienst gefeiert. Dieser Heilige ist hier einfach unbekannt und damit auch die bei uns an diesem Fest üblichen Bräuche.
Dafür wird so manches anderes Heiligenfest gefeiert, gerade jetzt in diesen Wochen. So zum Beispiel verschiedene Marienfeste wie die Virgen de Guadalupe, Virgen de Cotoca (benannt nach einem Wahlfahrtsort nahe Santa Cruz; deren Fest ist dasjenige der unbefleckten Empfängnis), Virgen de Aparecida (benannt nach einem Wahlfahrtsort in Brasilien) und andere Heilige wie San Martín de Porres.
Auffallend ist hier, dass eigentlich jede Familie einen oder mehrere Devots-Heilige hat; das heißt, einen Heiligen, der in der Familie besonders verehrt wird. So findet sich stets eine kleine Statue oder wenigstens ein Bild des Verehrten in einem Winkel des Hauses. Manchmal werden sogar, v.a. für die Marienstatuen, kleine Grotten im Hof errichtet.
Natürlich besonders gefeiert werden deren Feste. So wird am Vorabend des Heiligenfestes eine Vigilia oder ein Velorio gefeiert: man errichtet im Vorhof oder im Haus einen festlich gestalteten Altar mit der Heiligenstatue oder dem Heiligenbild; geschmückt mit bunten Luftballonen, Blumen, Früchten und Gebäcken. Eingeladen zu dieser Feier: Familie, die ganze Verwandtschaft, Freunde und Bekannte, Nachbarn und andere. Zusammen werden dann in der Regel ein Rosenkranz und andere Gebete gebetet, einige Lieder gesungen und danach Chicha und Kaffee getrunken, dazu Gebäcke und Kuchen gegessen.
Am Vorabend oder auch am Tag des Heiligen gibt dann die Familie, die diesen Heiligen verehrt, ein Messstipendium auf, bringt das Heiligenbild oder die kleine Statue mit zur Messe und lässt es nach dieser zusammen mit der ganzen Familie segnen.
Was mir von Deutschland her bis jetzt auch völlig unbekannt geblieben ist, sind die sogenannten „posadas“. Das ist eine Novene der besonderen Art: beginnend neun Tage bzw. neun Abende vor dem Weihnachtsfest wird eine Novene in der ganzen Pfarrgemeinde oder auf dem Land auch mit dem ganzen Dorf gebetet. Etwas an das in Oberbayern gebräuchliche Klopfer- und das Sternsingergehen erinnernd, wird mit der Marien- und Josefsstatue von der Pfarrkirche oder der Kapelle aus in Prozession, singend und betend, auf Herbergsuche gegangen und dabei in ein Haus eines Gemeindemitgliedes gezogen. Dort angekommen, betet man das Novenengebet dieses Tages: eine Bibellesung, Reflexion der Lesung, Gebete, Lieder, u.a. Die beiden Statuen bleiben die Nacht über im Haus dieser Familie und werden am nächsten Tag zurück zur Pfarrkirche gebracht, um von dort aus am Abend in ein anderes Haus zu ziehen, auf die selbe Art und Weise.
Neben diesen Feierlichkeiten, Festen und Weihnachstvorbereitungen geht natürlich das Alltagsleben der Pfarrgemeinde seinen für mich mittlerweile schon gewohnten Gang weiter.
Vor einigen Wochen haben nun die großen Schulferien (welche etwa zwei Monate dauern) begonnen; also die Sommerferien, oder besser gesagt, die „Regenzeit-Ferien“, wobei sich von der Regenzeit außer ein oder zwei Mal wöchentlich ein Gewitterschauer bis jetzt noch nicht sehr viel zu merken ist. Mit den Schulferien haben die Kinder und Jugendlichen nun mehr Zeit für diverse Gruppen in der Pfarrgemeinde, denn nur wenige vereisen und der Großteil der Kinder weiß nicht, was tun den ganzen langen Tag. So verbringen einige ganze Nachmittage hier in der Pfarrei; besonders die Kinder, die die Rosenkränze knüpfen, haben - so begeistert sind sie - ihre „Produktion“ von anfangs Sonntag nachmittags mittlerweile auf drei oder vier Nachmittage wöchentlich ausgedehnt. Und nicht nur beim Knüpfen sind sie begeistert, sondern auch beim Verkauf jener. Umso mehr, da der Erlöß für sie selbst, d.h. für die Ministrantenkasse ist. Mit diesem Geld werden sie jetzt einen Teil der Kosten für ihr Gruppen-T-Shirt decken; ein T-Shirt mit dem Gruppenlogo der Ministranten und dem Simbol der Pfarrei, die Marienstatue der Virgen María Asunta.
Doch nicht nur die Ministranten und Kinder, sondern auch die anderen Gruppen der Pfarrei sind voller Aktivitäten. Wie die Gruppe für Kranken- und Altenpastoral – trotz der Tatsache, dass bis jetzt immer noch wenige Gruppenmitglieder beteiligt sind und man stets nach neuen Jugendlichen sucht, die sich einbringen können und wollen. Neben den wöchentlichen Hausbesuchen sind wir mit dieser Gruppe am Planen eines Gottesdienstes mit allen Besuchten, den kranken und alten Leuten, und deren Familien, den wir diesen Samstag feiern werden. Die Gruppe wird die Messe gestalten und anschließend gibt es Chicha und Kuchen für alle.
Habe ich in meinem letzten Rundbrief noch erwähnt, dass meine Geige sich mehr in einem passiven Zustand befindet, so ist sie nun allmählich am Aufwachen. Auch deshalb, weil ich mit der Musikgruppe einige Taize- und Weihnachtslieder vorbereite. Da die Musiker sowieso zwei Mal wöchentlich ihre Probe für ihre Auftritte samstags und sonntags haben, proben wir nun im Anschluss daran ein halbes Stündchen länger Taizelieder im drei- oder vierstimmigen Chorsatz. Obwohl aller Anfang schwer ist, denn die Jugendlichen singen zum ersten Mal auf diese Art und Weise mehrstimmig, ist der Fortschritt doch unverkennbar – und sie sind alle sehr gewillt und begeistert bei der Sache; sogar haben wir mit Unterricht zum Notenlesenlernen und etwas Harmonielehre angefangen.
Daneben laufen die Planungen für ein kleines „Pfarrheim“ auf Hochturen, da bis jetzt in der ja erst vier Jahre alten Pfarrei noch keinerlei Gebäude und kaum Raummöglichkeit besteht für die Gruppenstunden der immer mehr wachsenden Gruppen, sowie für Kommunion- und Firmkatechesis. So ist der Plan, wenigstens bis zum Beginn der Katechesis im März ein kleines Haus, oder vorerst besser gesagt ein Dach mit Fußboden (Wände und Zimmer werden wohl aus finanziellen Gründen noch etwas warten müssen) zu errichten.
So bin ich mittlerweile schon sehr aktiv in das Geschehen der Pfarrgemeinde miteingebunden und um auf das schöne, bereits mehrmals verwendete Bild der MaZ-Sonnenblume zurückzukommen, darf ich glücklicher Weise feststellen, dass diese deutlich gewachsen und die ersten kleinen Blüten ausgebildet hat.

Bleibt mir nun nur noch, Euch allen einen besinnlichen, „staaden“ restlichen Advent und wunderschöne, fröhliche, gesegnete Weihnachten zu wünschen. Ich wünsche allen besonders, dass auch in Euch eine Sonnenblume, nicht undbedingt die MaZ-Sonnenblume, aber vielleicht eine andere Blume zum blühen kommt und somit zur Freude der Mitmenschen beiträgt.

¡Feliz navidad! aus dem tropisch-warmen San Ignacio.
Severin

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